Konzert
Omid & Arne: Eine faszinierende musikalische Reise (09.10.2026)
Die Musik von Omid Bahadori und Arne Nickel zeichnet sich durch die Überwindung kultureller Barrieren aus. Zwei herausragende musikalische Persönlichkeiten haben sich hier vereint und schöpfen aus der Fülle ihrer Möglichkeiten, um das Publikum auf eine fesselnde Reise voller einzigartiger Klangwelten mitzunehmen.
Omid Bahadori, gebürtiger Perser, wechselt spielerisch zwischen mehreren Saiten- instrumenten, archaischer Rahmentrommel, Kalimba und Handpan. Darüber hinaus widmet er sich der alten Kunst der Klangheilung und greift dabei auf polyohone nomadische Gesangsformen wie den Hömmi (Kehlgesang) und Kargyraa (Untertongesang) zurück.
Pianist und Klangkünstler Arne Nickel ist ein musikalisches Chamäleon, der sich als Kulturbotschafter zwischen den Welten versteht. Sein musikalisches Schaffen steht immer unter dem Credo: Zuhören, improvisieren, inspirieren. Dabei navigiert er mühelos zwischen Elementen aus arabische Folklore, Jazz, Fusion und traditionellen Musikstilen aus aller Welt.
Das gemeinsame Schaffen ist eine beglückende Symbiose. Unerwartet erfrischend für die Ohren, ist ihr Programm mal meditativ, mal explosiv, wenn etwa ein mongolischer Blues angestimmt wird oder ein iranischer Folksong aus den Siebzigern, bei dem am Ende wirklich alle mitsingen.
Mit ihren Bands "Sedaa" und "Evelyn Kryger" haben sie bereits zahlreiche große Bühnen und bedeutende Festivals bereist. Mit ihrem Duo erschaffen sie eine besonders intensive Dichte, Tiefe und Intimität. Dabei lassen ihre raffinierten Kompositionen immer auch Platz für Improvisation und Momentum. So ist jedes ihrer Konzerte ein stets persönliches, überraschendes und unvergessliches Erlebnis.
Foto: Carina Nickel
Beatrice Asare / Christian Suter: Jazz für Leib und Seele (24.09.2026)
Soirée im Apolonia Hus 2026
Beatrice Asare begeisterte bereits im Mai dieses Jahres gemeinsam mit Christian Suter und Kontrabassist Thomas Biller das Publikum in Bremervörde. Nun präsentiert sie sich in der intimen Besetzung als Duo – mit einer Stimme, die Wärme, Ausdruckskraft und große Natürlichkeit vereint. Nach Stationen als Lead- und Backgroundsängerin studierte sie Jazzgesang in Berlin und Hamburg. Ihre Konzerte führten sie auf renommierte Bühnen, unter anderem in die Elbphilharmonie. Kritiker loben ihre charaktervolle Stimme, die mit instrumentaler Beweglichkeit mühelos zwischen Jazz, Soul, Blues und Swing wechselt.
An ihrer Seite steht der Gitarrist Christian Suter, der seit vielen Jahren zu den gefragten Jazzmusikern im norddeutschen Raum gehört. Mit seinem einfühlsamen, transparenten Gitarrenspiel versteht er es, der Stimme Raum zu geben und zugleich feinste harmonische Akzente zu setzen. Gemeinsam entwickeln die beiden eine musikalische Zwiesprache, die von großer Nähe und stilistischer Vielfalt geprägt ist.
Das Programm spannt einen Bogen von Klassikern des Great American Songbook über elegante Bossa Novas bis hin zu zeitlosen Popsongs von Peter Gabriel und Stevie Wonder. Bekannte Melodien erscheinen dabei in neuen, kammermusikalischen Arrangements – reduziert auf das Wesentliche und voller musikalischer Feinheiten. Die ausdrucksstarke Stimme Beatrice Asares und Christian Suters filigrane Gitarrenkunst verschmelzen zu einem ebenso entspannten wie intensiven Konzerterlebnis.
Mit diesem besonderen Duoabend findet die diesjährige „Soirée im Apolonia Hus“ ihren stimmungsvollen Ausklang. Nach sechs Konzerten unterschiedlichster musikalischer Stilrichtungen erwartet die Besucherinnen und Besucher zum Finale noch einmal ein Abend, der Jazz, Soul und Bossa Nova auf ebenso elegante wie persönliche Weise miteinander verbindet – ein passender Abschluss für einen genussvollen Kultursommer im Apolonia Hus.
Jens Kommnick: Celtic Fingerstyle Guitar (03.09.2026)
Soirée im Apolonia Hus 2026
Der international renommierte Gitarrist, Komponist und Multiinstrumentalist Jens Kommnick gilt als einer der führenden Vertreter des Celtic Fingerstyle und begeistert mit einer einzigartigen Verbindung aus keltischer Musik, Klassik, Jazz und Rock. Seit mehr als 45 Jahren widmet sich Kommnick der akustischen Gitarre. Seine fein nuancierten Arrangements und sein unverwechselbarer Klang machten ihn weit über die Folk-Szene hinaus bekannt. Als erster und bislang einziger Deutscher gewann er 2012 gleich zweimal den Titel „All Ireland Champion“ – als Solist und Begleiter. Für seine Alben redwood und Stringed wurde er zudem mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Auch als Studiomusiker genießt Jens Kommnick einen hervorragenden Ruf. Er wirkte an rund einhundert CD-Produktionen mit und arbeitete unter anderem mit Reinhard Mey, Werner Lämmerhirt, Peter Finger und Ian Melrose zusammen. Darüber hinaus ist er als Dozent für Gitarre, Bouzouki und Tin Whistle im In- und Ausland gefragt.
Viele Musikfreunde kennen ihn außerdem als Gründungsmitglied der deutsch-irisch-britischen Formation Iontach, die mit ihrem virtuosen Zusammenspiel und mehrstimmigem Gesang viele Jahre zu den herausragenden Ensembles der europäischen Folk-Szene zählte.
Im Apolonia Hus präsentiert Jens Kommnick sein Soloprogramm mit ausdrucksstarken Eigenkompositionen, traditionellen irischen Melodien und überraschenden musikalischen Ausflügen in Barock und Klassik. Seine beeindruckende Virtuosität verbindet sich dabei mit großer musikalischer Sensibilität und einer sympathischen, humorvollen Bühnenpräsenz, die jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis macht.
Sylvia Reiß: Harfenzauberei (20.08.2026)
Soirée im Apolonia Hus 2026
Mit ihrem außergewöhnlichen Konzertprogramm verlässt Sylvia Reiß bewusst die gewohnten Pfade der Harfenmusik. Statt ausschließlich klassischer oder keltischer Werke erklingen Bearbeitungen aus Filmmusik und Musicals, Pop, Tango und Jazz. Kompositionen und Songs von Santana, Billy Joel, Coldplay, Sting, Ed Sheeran oder Astor Piazzolla entfalten auf der Harfe eine überraschend neue Klangwelt – elegant und stilvoll, zugleich kraftvoll, temperamentvoll und voller Leidenschaft.
Das Publikum erwartet ein Wechselspiel der Gefühle: melancholische Momente stehen neben pulsierender Lebensfreude, feurige Rhythmen neben poetischen Klanglandschaften. Mit Humor, Spielfreude und großer Virtuosität eröffnet Sylvia Reiß ihrem Instrument neue musikalische Horizonte, ohne dessen unverwechselbar warmen und brillanten Klang zu verlieren. Musikstücke, die man bislang kaum mit einer Harfe in Verbindung gebracht hätte, wirken in ihren Arrangements, als seien sie eigens für dieses Instrument geschaffen worden.
Sylvia Reiß zählt zu den profiliertesten Harfenistinnen Deutschlands. Als Konzertmusikerin, Komponistin und Musikpädagogin ist sie seit vielen Jahren international tätig. Ihre musikalischen Wurzeln liegen in der keltischen Harfenmusik, doch längst hat sie sich mit ihren außergewöhnlichen Arrangements von Tango-, Latin-, Jazz- und Popmusik einen Namen gemacht. Nach Studien unter anderem beim Edinburgh Harp Festival und zahlreichen internationalen Meisterkursen entwickelte sie ihren unverwechselbaren Stil, der musikalische Grenzen spielerisch überwindet. Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert sie sich zudem mit großer Leidenschaft für die Ausbildung junger und erwachsener Harfenistinnen und Harfenisten und wirkt regelmäßig bei nationalen und internationalen Harfenfestivals mit.
Louis L.: Klangwelten der Handpan (06.08.2026)
Soirée im Apolonia Hus 2026
Die Handpan zählt zu den faszinierendsten Instrumenten der Gegenwart. Mit ihrem warmen, schwebenden Klang schafft sie eine besondere Atmosphäre zwischen Rhythmus, Melodie und meditativer Tiefe. Louis L. versteht es, die außergewöhnlichen Möglichkeiten dieses jungen Instruments auf eindrucksvolle Weise auszuschöpfen und sein Publikum auf eine musikalische Reise mitzunehmen.
Der Musiker und Handpan-Spezialist Louis L. verbindet in seinen Konzerten virtuoses Handpan-Spiel mit Einflüssen aus Percussion, elektronischen Klanglandschaften und weiteren Instrumenten. Seine Eigenkompositionen schaffen emotionale Klangräume, die gleichermaßen zum Innehalten, Träumen und Staunen einladen. Als studierter Musikwissenschaftler, Workshop-Leiter, Autor eines Handpan-Lehrbuchs und Entwickler eines Online-Kurses widmet sich Louis L. seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft der Verbreitung und Weiterentwicklung der Handpan-Kultur. Neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland begleitet er Menschen vom ersten Kennenlernen des Instruments bis hin zur professionellen Instrumentenpflege und -stimmung. Seine Mission: Menschen durch Musik zu verbinden und die Welt mit inspirierenden Klängen zu bereichern.
Das Konzert im Apolonia Hus verspricht einen stimmungsvollen Sommerabend in besonderem Ambiente. Im Rahmen der Reihe „Soirée im Apolonia Hus“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein intensives Klangerlebnis, bei dem filigrane Melodien, rhythmische Impulse und sphärische Klangfarben zu einer einzigartigen musikalischen Atmosphäre verschmelzen.
Duo Andino: Zwei Gitarren, ein Kontinent (23.07.2026)
Soirée im Apolonia Hus 2026
Mit dem Duo Andino erwartet das Publikum ein Konzert, das die musikalische Vielfalt Lateinamerikas in den Mittelpunkt stellt. Die beiden kolumbianischen Gitarristen César Osorio und Christian Vargas, die beide in Hamburg leben und arbeiten, nehmen ihre Zuhörer mit auf eine klangvolle Reise durch die Andenregion. In ihren fein abgestimmten Arrangements für zwei Gitarren verbinden sie Virtuosität mit großer musikalischer Ausdruckskraft.
Das Repertoire reicht von Tangos, Pasillos, Bambucos und Walzern bis hin zu eigenen Kompositionen und Arrangements. Stücke wie “Quiero ser tu sombra”, “Por una Cabeza” oder “Bambuquísimo” stehen ebenso auf dem Programm wie neue Werke, in denen sich traditionelle lateinamerikanische Musik mit Einflüssen aus Klassik, Jazz, Bossa Nova und kolumbianischer Folklore verbindet. So entsteht ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis, das gleichermaßen vertraut und überraschend klingt.
César Osorio zählt zu den profilierten Gitarristen der lateinamerikanischen Musikszene in Norddeutschland. Seine musikalische Ausbildung erhielt er unter anderem in Medellín und Osnabrück. Als Solist sowie in verschiedenen Ensembles widmet er sich der Verbindung klassischer Gitarrenkunst mit den traditionellen Rhythmen seiner kolumbianischen Heimat. Gemeinsam mit Christian Vargas bildet er das Duo Andino, das die reiche Klangwelt der Anden mit großer Spielfreude und musikalischer Präzision auf die Bühne bringt.
Stellas Morgenstern: Freche Chansons und Schlager (09.07.2026)
Soirée im Apolonia Hus 2026
Das Ensemble Stellas Morgenstern, das seit vielen Jahren für außergewöhnliche Konzertprogramme und intensive Bühnenpräsenz bekannt ist, eröffnet die Veranstaltungsreihe.. Mit ihrer warmen, erdigen Stimme nimmt Sängerin Stella Morgenstern das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch ein Jahrhundert deutschsprachiger Unterhaltungskunst. Der Bogen spannt sich von den schillernden Schlagern der Berliner 1920er Jahre bis zu modernen Chansons und eigenen Vertonungen. Humor, Ironie und feinsinnige Poesie verbinden sich dabei zu einem abwechslungsreichen Abend, der ebenso unterhaltsam wie berührend ist.
Auf dem Programm stehen Lieder jüdischer Komponisten wie Willy Rosen, Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky, Balladen von Bertolt Brecht und Hanns Eisler sowie Chansons von Hildegard Knef. Ergänzt wird das Programm durch Vertonungen von Heinrich Heine und Mascha Kaléko sowie neue Chansons aus der Feder des Komponisten Jerry Merose, der seit vielen Jahren für Stellas Morgenstern schreibt.
Bereits der Auftakt des Konzerts verspricht augenzwinkernden Charme: Mit Titeln wie „Warum hat bloß das Zebra so viel Streifen“ (Willy Rosen), „Wenn ich mal tot bin“ (Friedrich Hollaender) oder „Ein Weib“ nach einem Text von Heinrich Heine zeigen Stella Morgenstern und Andreas Hecht ihre Freude an sprachlicher Raffinesse und musikalischem Witz.
Begleitet wird Stella Morgenstern von Andreas Hecht, dessen virtuoses Gitarrenspiel den Liedern eine unverwechselbare Klangfarbe verleiht. Gemeinsam schaffen die beiden Künstler einen Abend, der Liebeslieder, Großstadtpoesie und nachdenkliche Balladen mit feinem Humor verbindet und den Krisen der Gegenwart mit Leichtigkeit und Tiefgang begegnet.
Stellas Morgenstern ist weit über Norddeutschland hinaus bekannt für genreübergreifende Programme zwischen Chanson, Folk, Weltmusik und jüdischer Musik. Die Konzerte des Ensembles zeichnen sich durch musikalische Vielfalt, erzählerische Tiefe und die unmittelbare Nähe zum Publikum aus.
Das I-Tüpfelchen bildet das kulinarische Angebot kleiner Speisen, das auf das Thema des Abends abgestimmt ist. Vielleicht sind es ja Berliner Buletten? Aus technischen Gründen muss der einstündige Konzertteil, der um 19 Uhr beginnt, in den Räumen des Hofcafés stattfinden. Vorher und nachher kann die schöne Außenanlage genutzt werden.
Foto: Hockey Neubert
BEATRICE ASARE: "Where is the Love?" (22.05.2026)
Schon früh nahm Musik in Beatrice Asares Leben einen großen Stellenwert ein. Musik wurde für sie eine Freundin und Lebensbegleiterin, ein Raum, wo sie alles ausdrücken kann, was sie beschäftigt. So war für Beatrice Asare das künstlerisches Bestreben naheliegend, mit den Farben und Klängen des Jazz über das Leben zu singen.
Mit 17 Jahre erhielt sie erstmals Gesangsunterricht. 1998 machte Sie eine Gesangsausbildung in Hamburg.
Gleichzeitig arbeitete sie schon als Lead- und Backgroundsängerin in verschiedenen Kontexten – u. a. mit ihrem Jazz-Duo oder in der Band „ Indian Tea Company“. 2009 ging sie intensiver ihrer großen Leidenschaft, der Jazzmusik, nach und besuchte die Jazzschule Berlin. 2010 kehrte sie wieder nach Hamburg zurück, um am Hamburger Konservatorium ein Studium für Jazzgesang zu beginnen. 2012 erhielt sie dafür ein einjähriges Stipendium.
Beatrice Asares Konzerte finden in unterschiedlichem Rahmen statt, wie z. B. im Hamburger Rathaus (Senatsempfang Internationaler Frauentag), Stage Club (Jazz Federation), Eröffnung der Jazzsaison JazzIG Lüneburg oder auch als Supportact, wie zuletzt für Makkiko Hirabayashi (Pianistin und Jazz Melody Award Preisträgerin) feat. Marilyn Mazur (ehemalige Schlagzeugerin von Miles Davis).
Auch wirkte sie als Sängerin in größeren Formationen mit, wie in dem Ensemble IYOUWEBE mit Sängerinnen wie Cymin Samawatie (komponierte u.a für die Berliner Philharmoniker) und Lea W. Frey (Sängerin und Songwriterin aus Berlin). Mit diesem Projekt trat Beatrice Asare in der Philharmonie Berlin – (Kammermusiksaal) auf, ein Album erschien 2012.
FRIEDEMANN WUTTKE: MONDSCHEIN - Mozart und Debussy (23.10.2026)
Friedemann Wuttke studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und verfeinerte sein Können später durch Meisterkurse bei renommierten internationalen Solisten, darunter sein Freund und Mentor, der russische Weltklassepianist Igor Schukow. Im Frühjahr 1998 lernte er bei einem Konzert in Madrid den berühmten spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo kennen und wurde zu sich nach Hause eingeladen.
Seine instrumentalen und musikalischen Fähigkeiten brachten ihm einen festen Platz in der deutschen Gitarrenszene ein. Seine Fähigkeit, mit einem kompromisslosen Bekenntnis zur klassischen Gitarrenmusik interessante Repertoires zu entwickeln, hebt ihn von vielen seiner Konzertgitarristenkollegen ab. Seine internationalen Auftritte erstrecken sich - ob als Solist oder im Orchester - auf fast alle Kontinente.
Im Mittelpunkt dieses Programms steht - unter dem Motto "Kontrast und Affinität" - die Kunstform des Impressionismus, welche in Malerei und Musik von Licht und Schatten sowie von der Atmosphäre des Moments geprägt ist. Ausgangspunkt ist Frankreich, wo in der Musik die Komponisten Claude Debussy und Maurice Ravel eine einzigartige und unverwechselbare Klangsprache geschaffen und diese in die Welt hinaus getragen
haben. Es kommen Bearbeitungen berühmter Werke von Debussy und Ravel zu Gehör, welche auf der Gitarre ihren ganz eigenen Charme entwickeln und zusammen mit anderen französischen Komponisten den Ausgangspunkt dieses Programms bilden. Im Kontrast dazu werden die impressionistischen Klangfarben durch virtuose Mozart Momente immer wieder aufgehellt. Mit Musik des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos, der die Musik seiner Heimat mit den Farben des Impressionismus verbunden hat, wird das Programm abgerundet. Ein Aufbruch mit spannenden Bearbeitungen berühmter Klavierwerke und mit virtuosen Originalkompositionen.
PLATTGOLD: De Speelmann (07.03.2026)
Plattgold sind zwei Musiker, die ihre Liebe zur plattdeutschen Sprache gefunden haben. Neben eigenen und traditionellen Liedern in dieser Mundart übersetzen sie auch bekannte Oldies ins Plattdeutsche. Da kommt es vor, dass „Englishman in New York“ von Sting mit Augenzwinkern in einem ganz eigenen Sound ertönt: „Ick bün een Landei in Berlin“. Oder andere Größen des Showgeschäfts wie Paul Simon, Kris Kristofferson, Paul McCartney, Volker Lechtenbrink könnten von der plattdeutschen Seite ihres Schaffens verblüfft sein.
Werner Winkel steht schon seit den siebziger Jahren mit seinen Liedern auf der Bühne. Seine Gitarre, Banjo und die Mundharmonika sind stets dabei. Wieland Nord am Cello und an der Gitarre war viele Jahre mit der Folk-Musik unterwegs, zudem spielt er in klassischen Formationen. Beide tragen stimmlich zum Programm bei.
Für Menschen, die diese Fremdsprache nicht beherrschen, erfolgt die Moderation auf Hochdeutsch.
Lohof/Oppermann (27.09.2025)
Seit 25 Jahren stehen sie zusammen auf der Bühne: Eli Lohof und Elke Oppermann. Ihr Repertoire hört sich wie der Griff in die Schallplattenauswahl einer Musiktruhe aus den 1960er Jahren an: Schlager, Schnulzen, Country, Pop, Gospel - in vielen musikalischen Sparten sind sie seit einem Vierteljahrhundert erfolgreich und unterhaltsam unterwegs.
Eli Lohof bildet mit ihrem virtuosen Spiel auf der sechssaitigen Western-, der zwölfsaitigen Akustikgitarre und der (viersaitigen) Ukulele das instrumentale Fundament des Duos. Mit ihrer langjährigen Banderfahrung in Soul- und Popbands und Auftritten auf der MS Deutschland schafft sie im Duo mit Elke Oppermann die Atmosphäre für gefühlvolle Evergreens ebenso wie für kraftvollen Rock und Country.
Elke Oppermann kann ihre zehnjährige Erfahrung als Frontsängerin einer Bremer Soulband nicht verleugnen. Ihr ausdrucksstarker Gesang und die ideale Ergänzung durch die Zweitstimme von Lohof prägen die Auftritte des Duos. Ob es englische, deutsche oder plattdeutsche Songs sind, ob Evergreens von Udo Jürgens, Elton John, Nicole, Rudi Schuricke, Dolly Parton, ob Schnulzen, Schlager, Rocksongs und Balladen vorgetragen werden - die Begeisterung des Publikums, in der Regel in ausverkauften Sälen, kennt keine Grenzen. Neben dem Gesang ist sie beliebt bis gefürchtet für ihre spontane, schlagfertige Moderation und intensive Gespräche mit dem Publikum und überzeugt ebenso durch ihre virtuosen Fähigkeiten auf der Melodica und diversen Percussion-Instrumenten.
Auch in diesem Konzert bringen Lohof und Oppermann einen Koffer voller Songs von 1920 bis heute mit, wobei sie sich auf keine Richtung festlegen wollen. Ihre humorvollen, teils scharfzüngigen Auftritte und ihr ungezügeltes Temperament verleiten das Publikum regelmäßig zum Mitsingen, Fingerschnipsen, Klatschen und sind der Garant für gute, stimmungsvolle Unterhaltung.
ULLA & die VielSaitigen (23.05.2025)
Die Ukulele, auch „Hawaii-Gitarre“ genannt, ist portugiesischen Ursprungs. Ihr froher Klang verbindet sich mit Freude, Kreativität und Gemeinschaft und verspricht „Südsee-Atmosphäre“. Im Jahr 2018 vereinigten sich neun Musikerinnen und Musiker aus Rotenburg (Wümme) zum Ukulelen-Orchester „Ulla & die VielSaitigen“. Ulla ist heutzutage nicht mehr dabei, aber die wieder neunköpfige Gruppe darf „Ulla“ noch im Namen tragen.
Seit dieser Zeit und nur unterbrochen durch die Einschränkungen der Corona-Zeit präsentiert die Band ihre Musik mit großer Spielfreude. Da die Bandmitglieder gern ihre eigenen musikalischen Vorschläge einbringen und diese ausprobiert werden, lässt sich die Gruppe nicht auf ein bestimmtes Genre eingrenzen. Auf diese Weise ergeben sich Adaptionen, denen die jeweilig verantwortlichen Ukulelisten ihre Handschrift verpassen. Zur viersaitigen Kleingitarre mischen sich daher auch mal Klänge der großen Schwester Konzertgitarre, aber auch „viele überraschende, ganz andere Gegenstände“. So könnten sich Konzertbesucher darauf einstellen, bei den bekannten Noten von Beatles, Max Raabe, Katzenjammer, Sting und Queen auch mal bekannte Haushaltsgegenstände zu vernehmen.
Die Tüdelband (21.06.2025)
FRISCH, PLATT, NORDISCH
Die Tüdelband wagt mit ihrem Folk-Pop auf Plattdeutsch den Spagat zwischen Landgasthof und Clubbühne, zwischen Kombucha-Mate und Fanta-Korn. Mal tanzbar und mit elektronischen Einflüssen, mal eher melancholisch und ganz pur bewegen sich die Songs mit plietschen Texten auf neuen Wegen abseits von Møwenschiet und Heimat-Folklore.
BANDSOUND IM DUO
Mit kompaktem Bandsound tourt das Duo durch die Großstädte und Niederøckelsdørfer dieser Welt. Mire Buthmann schreibt die Songs, singt und spielt Gitarre. Malte Müller spielt Schlagzeug, singt Backings und bedient das Bass-Pedal.
ÜBERREGIONAL
Dass ihr Platt-Pop nicht nur die norddeutsche Tiefebene begeistert, stellte Die Tüdelband u.a. in den Niederlanden und in Bayern unter Beweis. 2022 vertrat das Duo die Plattdeutsche Sprache beim Liet International Festival, dem Eurovision Song Contest für Klein- und Minderheitensprachen.
KULTUR-PREISE
2021 Bad Bevensen-Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet vokaler und instrumentaler Gestaltung und Interpretation niederdeutscher Texte.
2023 Fritz-Reuter-Literaturpreis für das Album Koppheister.