Konzert
FRIEDEMANN WUTTKE: MONDSCHEIN - Mozart und Debussy (23.10.2026)
Friedemann Wuttke studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und verfeinerte sein Können später durch Meisterkurse bei renommierten internationalen Solisten, darunter sein Freund und Mentor, der russische Weltklassepianist Igor Schukow. Im Frühjahr 1998 lernte er bei einem Konzert in Madrid den berühmten spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo kennen und wurde zu sich nach Hause eingeladen.
Seine instrumentalen und musikalischen Fähigkeiten brachten ihm einen festen Platz in der deutschen Gitarrenszene ein. Seine Fähigkeit, mit einem kompromisslosen Bekenntnis zur klassischen Gitarrenmusik interessante Repertoires zu entwickeln, hebt ihn von vielen seiner Konzertgitarristenkollegen ab. Seine internationalen Auftritte erstrecken sich - ob als Solist oder im Orchester - auf fast alle Kontinente.
Im Mittelpunkt dieses Programms steht - unter dem Motto "Kontrast und Affinität" - die Kunstform des Impressionismus, welche in Malerei und Musik von Licht und Schatten sowie von der Atmosphäre des Moments geprägt ist. Ausgangspunkt ist Frankreich, wo in der Musik die Komponisten Claude Debussy und Maurice Ravel eine einzigartige und unverwechselbare Klangsprache geschaffen und diese in die Welt hinaus getragen
haben. Es kommen Bearbeitungen berühmter Werke von Debussy und Ravel zu Gehör, welche auf der Gitarre ihren ganz eigenen Charme entwickeln und zusammen mit anderen französischen Komponisten den Ausgangspunkt dieses Programms bilden. Im Kontrast dazu werden die impressionistischen Klangfarben durch virtuose Mozart Momente immer wieder aufgehellt. Mit Musik des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos, der die Musik seiner Heimat mit den Farben des Impressionismus verbunden hat, wird das Programm abgerundet. Ein Aufbruch mit spannenden Bearbeitungen berühmter Klavierwerke und mit virtuosen Originalkompositionen.
PLATTGOLD: De Speelmann (07.03.2026)
Plattgold sind zwei Musiker, die ihre Liebe zur plattdeutschen Sprache gefunden haben. Neben eigenen und traditionellen Liedern in dieser Mundart übersetzen sie auch bekannte Oldies ins Plattdeutsche. Da kommt es vor, dass „Englishman in New York“ von Sting mit Augenzwinkern in einem ganz eigenen Sound ertönt: „Ick bün een Landei in Berlin“. Oder andere Größen des Showgeschäfts wie Paul Simon, Kris Kristofferson, Paul McCartney, Volker Lechtenbrink könnten von der plattdeutschen Seite ihres Schaffens verblüfft sein.
Werner Winkel steht schon seit den siebziger Jahren mit seinen Liedern auf der Bühne. Seine Gitarre, Banjo und die Mundharmonika sind stets dabei. Wieland Nord am Cello und an der Gitarre war viele Jahre mit der Folk-Musik unterwegs, zudem spielt er in klassischen Formationen. Beide tragen stimmlich zum Programm bei.
Für Menschen, die diese Fremdsprache nicht beherrschen, erfolgt die Moderation auf Hochdeutsch.
Lohof/Oppermann (27.09.2025)
Seit 25 Jahren stehen sie zusammen auf der Bühne: Eli Lohof und Elke Oppermann. Ihr Repertoire hört sich wie der Griff in die Schallplattenauswahl einer Musiktruhe aus den 1960er Jahren an: Schlager, Schnulzen, Country, Pop, Gospel - in vielen musikalischen Sparten sind sie seit einem Vierteljahrhundert erfolgreich und unterhaltsam unterwegs.
Eli Lohof bildet mit ihrem virtuosen Spiel auf der sechssaitigen Western-, der zwölfsaitigen Akustikgitarre und der (viersaitigen) Ukulele das instrumentale Fundament des Duos. Mit ihrer langjährigen Banderfahrung in Soul- und Popbands und Auftritten auf der MS Deutschland schafft sie im Duo mit Elke Oppermann die Atmosphäre für gefühlvolle Evergreens ebenso wie für kraftvollen Rock und Country.
Elke Oppermann kann ihre zehnjährige Erfahrung als Frontsängerin einer Bremer Soulband nicht verleugnen. Ihr ausdrucksstarker Gesang und die ideale Ergänzung durch die Zweitstimme von Lohof prägen die Auftritte des Duos. Ob es englische, deutsche oder plattdeutsche Songs sind, ob Evergreens von Udo Jürgens, Elton John, Nicole, Rudi Schuricke, Dolly Parton, ob Schnulzen, Schlager, Rocksongs und Balladen vorgetragen werden - die Begeisterung des Publikums, in der Regel in ausverkauften Sälen, kennt keine Grenzen. Neben dem Gesang ist sie beliebt bis gefürchtet für ihre spontane, schlagfertige Moderation und intensive Gespräche mit dem Publikum und überzeugt ebenso durch ihre virtuosen Fähigkeiten auf der Melodica und diversen Percussion-Instrumenten.
Auch in diesem Konzert bringen Lohof und Oppermann einen Koffer voller Songs von 1920 bis heute mit, wobei sie sich auf keine Richtung festlegen wollen. Ihre humorvollen, teils scharfzüngigen Auftritte und ihr ungezügeltes Temperament verleiten das Publikum regelmäßig zum Mitsingen, Fingerschnipsen, Klatschen und sind der Garant für gute, stimmungsvolle Unterhaltung.
ULLA & die VielSaitigen (23.05.2025)
Die Ukulele, auch „Hawaii-Gitarre“ genannt, ist portugiesischen Ursprungs. Ihr froher Klang verbindet sich mit Freude, Kreativität und Gemeinschaft und verspricht „Südsee-Atmosphäre“. Im Jahr 2018 vereinigten sich neun Musikerinnen und Musiker aus Rotenburg (Wümme) zum Ukulelen-Orchester „Ulla & die VielSaitigen“. Ulla ist heutzutage nicht mehr dabei, aber die wieder neunköpfige Gruppe darf „Ulla“ noch im Namen tragen.
Seit dieser Zeit und nur unterbrochen durch die Einschränkungen der Corona-Zeit präsentiert die Band ihre Musik mit großer Spielfreude. Da die Bandmitglieder gern ihre eigenen musikalischen Vorschläge einbringen und diese ausprobiert werden, lässt sich die Gruppe nicht auf ein bestimmtes Genre eingrenzen. Auf diese Weise ergeben sich Adaptionen, denen die jeweilig verantwortlichen Ukulelisten ihre Handschrift verpassen. Zur viersaitigen Kleingitarre mischen sich daher auch mal Klänge der großen Schwester Konzertgitarre, aber auch „viele überraschende, ganz andere Gegenstände“. So könnten sich Konzertbesucher darauf einstellen, bei den bekannten Noten von Beatles, Max Raabe, Katzenjammer, Sting und Queen auch mal bekannte Haushaltsgegenstände zu vernehmen.
Die Tüdelband (21.06.2025)
FRISCH, PLATT, NORDISCH
Die Tüdelband wagt mit ihrem Folk-Pop auf Plattdeutsch den Spagat zwischen Landgasthof und Clubbühne, zwischen Kombucha-Mate und Fanta-Korn. Mal tanzbar und mit elektronischen Einflüssen, mal eher melancholisch und ganz pur bewegen sich die Songs mit plietschen Texten auf neuen Wegen abseits von Møwenschiet und Heimat-Folklore.
BANDSOUND IM DUO
Mit kompaktem Bandsound tourt das Duo durch die Großstädte und Niederøckelsdørfer dieser Welt. Mire Buthmann schreibt die Songs, singt und spielt Gitarre. Malte Müller spielt Schlagzeug, singt Backings und bedient das Bass-Pedal.
ÜBERREGIONAL
Dass ihr Platt-Pop nicht nur die norddeutsche Tiefebene begeistert, stellte Die Tüdelband u.a. in den Niederlanden und in Bayern unter Beweis. 2022 vertrat das Duo die Plattdeutsche Sprache beim Liet International Festival, dem Eurovision Song Contest für Klein- und Minderheitensprachen.
KULTUR-PREISE
2021 Bad Bevensen-Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet vokaler und instrumentaler Gestaltung und Interpretation niederdeutscher Texte.
2023 Fritz-Reuter-Literaturpreis für das Album Koppheister.