Nächste Veranstaltungen

Donnerstag, 25.07.24 || 19:30 Uhr Ort wird geändert wg. Überfüllung
         Klaus Bardenhagen: Die wichtigste Insel der Welt (Taiwan)
         Lesung/Vortrag
Freitag, 16.08.24 || 20:00 Uhr Ludwig-Harms-Haus, Bremervörde
         Konzert: CLADATJE
         Klezmer-Musik
Samstag, 14.09.24 || 20:00 Uhr Ludwig-Harms-Haus, Bremervörde
         Konzert: Don Mendo Cuarteto
         Spanische Gitarre - Flamenco
Sonntag, 22.09.24 || 07:30 Uhr Busfahrt
         KulTour-Fahrt
         in Planung
Samstag, 28.09.24 || 20:00 Uhr Ludwig-Harms-Haus, Bremervörde
         Ann Rinn
         Schottische und irische Musik


Die von BGM Fischer in Aussicht gestellte Mensa im Schulzentrum wäre eine interessante Alternative gewesen. Das Problem: Vier Schulen, der Landkreis, die Stadt sowie zwei Hausmeister mit ihren Dienstzeiten bestimmen über die Nutzung des Gebäudes. Die in Aussicht gestellte Nutzung der Aula nur in unterrichtsfreien Zeiten ist ausgesprochen unattraktiv. Dies stellt für eine kulturelle Vereins-Nutzung faktisch eine Verhinderung dar.
Der KuH-Vorsitzende Manfred Bordiehn: „Der OS-Würfel böte die seit langem einzigartige Möglichkeit, einen solchen Ort zu verwirklichen. Aber bis auf die auch vom Verein vorgeschlagene Idee, die Elbe-Weser-Akademie und die LEB dort unterzubringen, gibt es keinerlei Überlegung, das Potenzial dieses Gebäudes als Veranstaltungsgebäude auszuloten. Und endlich einen Ort zu finden, der mit Kultur und Begegnung identifiziert wird.“
„Der KuH sichert in Bremervörde einen wesentlichen Teil der kulturellen Arbeit“, bestärkt der stellvertretende Vorsitzende Hans Luettke. „So werden ca. 40 Veranstaltungen pro Jahr angeboten, die ihre Stärke in der Vielfalt haben: Kino, Theater, Lesungen und Vorträge, Konzerte, um nur einige zu nennen – manche Städte unserer Größenordnung „beneiden“ uns deswegen. Die vielen positiven Rückmeldungen von Menschen, die unser Angebot wahrnehmen, bestärken uns.“
Die Vorsitzenden geben zu bedenken, dass diese gesamte Organisation und Durchführung kultureller Veranstaltungen für unsere Stadt uneigennützig und freiwillig geleistet wird. Unter diesem Aspekt sei die tatsächliche Wertschätzung durch Stadtverwaltung und Politik mit guten Worten zwar bestärkend, im Sinne finanzieller, baulicher und kooperativer Unterstützung aber beschämend. Alle, die im KuH Kultur organisieren und mithelfen, dass Veranstaltungen reibungslos ablaufen, machen dies ehrenamtlich und unentgeltlich. Das Motiv sei, dass neben dem satzungsmäßigen Auftrag des Vereins alle Spaß daran haben, das kulturelle Angebot in Bremervörde mit zu gestalten, und dafür gern einen Teil ihrer Freizeit hingeben. Bordiehn: „Man mag sich die kulturelle Situation in Bremervörde vorstellen, die eintritt, wenn diese Bereitschaft nicht mehr vorhanden ist und der Verein seine Tätigkeiten plötzlich einstellt. Was ist die Kultur vor Ort der Politik und der Verwaltung eigentlich wert? Wie lange noch sollen wir nahezu lautlos den endlos langen Versprechen vertrauen. Konkret gibt es kein Weiterkommen.“
Der KuH resümiert: Kultur in Bremervörde braucht einen definierten Ort, ein „Dorfgemeinschaftshaus“, wie viele Dörfer ringsum eines haben, das gleichzeitig auch Begegnungsstätte sein kann. Bremervörde möchte seine Marke und Identität entwickeln? Die Integration der Kultur gehört dazu! Und ist außerdem ein guter Weg, die Identifikation aller, die hier wohnen und wirtschaften, mit dieser Stadt zu ebnen: ein Weg zu einem guten Zusammenhalt. In diesem Sinne fordert der Verein jetzt den ernsthaften Dialog ein, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.

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