Kino
Die Arbeitsgruppe Kino zeigt unter der Federführung von Hans Luettke Filme verschiedener Genres im Ludwig-Harms-Haus (Kirchenstraße 2, Bremervörde). Neben tollen Spielfilmen erwartet Sie eine reelle Kino-Atmospäre mit frischem Popkorn sowie eine reichhaltige Getränke- und Snackauswahl. Jeweils an einem Samstagabend im Monat starten die Filme um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr). Sitzplatzreservierungen nur unter
300 Worte Deutsch (12.04.2025)
Die emanzipierte Deutsch-Türkin Lale Demirkan ist sowohl mit der deutschen als auch mit der türkischen Kultur aufgewachsen. An der Universität studiert sie Germanistik, zuhause ist sie die muslimische Vorzeigetochter. Ihr Vater Cengiz ist zwar liebenswert, aber auch sehr traditionsbewusst. Zwischen Tradition und Moderne hin- und hergerissen, kommt Lale bald in Gewissenskonflikte, denn sie soll die vom Vater nach Deutschland geholten "Importbräute" vor der Abschiebung in die Türkei bewahren, indem sie den zu verheiratenden Frauen dabei hilft, den dafür notwendigen 300-Worte-Deutschtest zu bestehen. Nur so können sie eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Allerdings heißt dies aber auch, dass sie an fremde Männer verheiratet werden. Zu allem Überfluss sitzt ihnen unentwegt der fremdenfeindliche Ausländeramtsleiter Ludwig Sarheimer im Nacken.
Züli Aladags 300 Worte Deutsch ist eine gelungene Culture-Clash-Komödie über die deutsche und türkische Mentalität, die nach beiden Seiten kräftig austeilt. Der großartige Christoph Maria Herbst und der türkische Schauspieler Vedat Erincin beharken sich in ihren widerstreitenden Rollen wie einst Don Camillo und Peppone, die bezaubernde Pegah Ferydoni (Türkisch für Anfänger) füllt ihre Rolle mit Charme und großer Spielfreude. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Ali Samadi Ahadi und Arne Nolting, die zuvor die ähnlich inkorrekte Ausländerkomödie "Salami Aleikum" schrieben.
Ein Film, der mit irrwitzigem Humor Vorurteile und Ressentiments abbaut und allen empfohlen sei, die in einem deutschen Film endlich mal wieder richtig lachen wollen.
So brachial 300 Worte Deutsch in manchen Momenten auch sein mag, im Kern erzählt Züli Aladag auf humorvolle, pointierte, aber eben auch ernsthafte Weise von der schwierigen und oft kaum zu erfüllenden Rolle, die gerade von Migranten der zweiten oder dritten Generation oft erwartet wird. Gleichzeitig traditionell und modern zu sein ist eben kaum möglich und kann zu Zerwürfnissen führen, die sich in einem Film am Ende meist auflösen, in der Wirklichkeit aber oft nicht.
Tabaluga (15.03.2025)
Der junge Drache Tabaluga lebt mit seinem besten Freund, dem Marienkäfer Bully und seinem Ziehvater, dem Raben Kolk, im idyllischen Grünland. Alles könnte so schön sein, doch Tabaluga fühlt sich nicht als richtiger Drache, weil er sein Feuer nicht entflammen kann.
Arktos, der böse Herrscher von Eisland, möchte sämtliche Drachen auslöschen und lockt Tabaluga in sein Reich. Mutig begibt sich Tabaluga mit Bully auf Abenteuerreise. In Eisland trifft er die wunderschöne Prinzessin Lilli. Deren Liebe ist es, die Tabaluga schließlich das Feuer schenkt…
Das Leben ein Tanz (15.03.2025)
Der Film beschäftigt sich mit den Pfaden des Lebens und der Liebe. Ein Film über Höhen und Tiefen, das Zerplatzen von Träumen und darüber, dass das Schlimmste, was einem passieren könnte, am Ende vielleicht das Beste ist. Inspirierend und warmherzig mit der französischen Tänzerin Marion Barbeau in der Hauptrolle sowie Pio Marmaï ("Der Wein und der Wind") und François Civil ("Einsam Zweisam").
Die 26-jährige Èlise (Marion Barbeau) hat eine vielversprechende Karriere als Balletttänzerin vor sich. Doch als sie sich bei einem Sprung auf der Bühne schwer verletzt, zerbricht alles, wofür sie jahrelang gearbeitet hat. Stück für Stück muss Èlise ihr Leben neu zusammensetzen und lernen, dass Vergangene hinter sich zu lassen. Ihr Weg führt sie von Paris in die Bretagne, zu neuen Freunden, einer neuen Liebe und der Freiheit, endlich das zu tun, wofür ihr Herz schlägt. Und sie erkennt dabei, dass nur eins wirklich zählt: Das Hier und Jetzt.
Maria Montessori (22.02.2025)
1901 beschließt die junge Maria Montessori (Jasmine Trinca), ihren Sohn zurückzulassen und sich auf eine Bildungsreise zu begeben. Was sie allerdings nicht ahnt, ist, dass ihre Vorstellungen von Bildung eine Revolution in der Pädagogik auslösen werden. Sie entwickelt ein Konzept, das es Kindern mit Behinderung ermöglicht, einen besseren Zugang zu Lerninhalten zu erhalten. Sie ist der festen Überzeugung, dass man mit Liebe und Verständnis jedes Kind lehren kann. Ihr Ansatz ist nicht strenge Disziplin, sondern die Aufmerksamkeit auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes zu lenken, um es im Rahmen seiner Möglichkeiten zu schulen. Sie eröffnet für diese Zwecke ein Institut zusammen mit ihrem Partner Montesano, der die Lorbeeren ihrer Arbeit erntet. Als sie eines Tages die Tochter der Prostituierten Lili d'Alengy (Leïla Bekhti) bei sich aufnimmt, entsteht ein enges Band zwischen ihr und der jungen Mutter, das es ihr ermöglicht, an sich selbst und ihre Ideen zu glauben.
Die Schule der magischen Tiere 2 (22.02.2025)
Die Wintersteinschule ist keine gewöhnliche Schule, denn nur hier bekommt man die Möglichkeit, einen ganz außergewöhnlichen und magischen Begleiter zu finden: ein sprechendes Tier. Ida Kronberg (Emilia Maier) und ihr Freund Fuchs Rabbat (Originalstimme von Max von der Groeben) haben bereits gemeinsame Abenteuer erlebt. Doch nun steht das 250. Schuljubiläum an und die Klasse von Miss Cornfield (Nadja Uhl) muss zusammenarbeiten, sonst droht die Schulaufführung über den Schulgründer ins Wasser zu fallen. Schnell merken Ida und Benni (Leonard Conrads), dass sie nur zusammen mit ihren magischen Tieren und als Team die Probleme lösen können. Doch dann tauchen zu allem Überfluss auch noch mysteriöse Löcher auf dem Schulgelände auf. Was hat es damit auf sich und werden die Schüler und ihre felligen Freunde das Rätsel lösen können?
Die Herrlichkeit des Lebens (18.01.2025)
1923: Dora Diamant und Franz Kafka lernen sich zufällig am Ostseestrand kennen. Er ist ein Mann von Welt, sie aus dem tiefen Osten, er kann schreiben, sie kann tanzen. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, er schwebt immer etwas darüber. Sie umarmt den Indikativ, er verheddert sich im Konjunktiv. Aber als die beiden einander kennenlernen, wird alle Verschiedenheit einerlei. Ein einziges Jahr ist ihnen vergönnt, bis Franz Kafka viel zu früh stirbt. Auch wenn Kafkas Gesundheitszustand sich mehr und mehr verschlechtert, das gemeinsame Jahr lässt die beiden DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS spüren.
Liebe gegen alle Widerstände – so könnte man die Prämisse von DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS zusammenfassen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Kumpfmüller wird die berührende Geschichte der großen Liebe von Franz Kafka und Dora Diamant erzählt.
Idealbesetzt mit Sabin Tambrea (IN EINEM LAND, DAS ES NICHT MEHR GIBT) als Franz Kafka und Henriette Confurius (NARZISS UND GOLDMUND) als Dora Diamant widmet sich das Regie-Duo Georg Maas (ZWEI LEBEN) und Judith Kaufmann (Bildgestaltung für DAS LEHRERZIMMER; Co-Regie ZWEI LEBEN) in DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS dem letzten Lebensjahr des weltberühmten Schriftstellers Franz Kafka. Das Drehbuch schrieben Georg Maas und Michael Gutmann (WIR SIND DANN WOHL DIE ANGEHÖRIGEN), Judith Kaufmann zeichnete zudem für die Bildgestaltung verantwortlich. Das Szenenbild hat Katharina Wöppermann (SISI & ICH), das Kostümbild Tanja Hausner (SCHACHNOVELLE) das Maskenbild Martha Ruess (DER ONKEL) und Regina Breitfellner (SCHACHNOVELLE) und die Montage hat Gisela Zick (LIEBER THOMAS) und Hansjörg Weißbrich (SHE SAID) übernommen.
Barbie (18.01.2025)
Für Barbie (Margot Robbie) könnte das Leben in Barbieland nicht schöner sein. Sie hat ihr absolutes Traumhaus in Pink, hat die vielen anderen Barbies, mit denen sie jeden Abend verbringt. Und so ist jeder Tag der beste Tag. Bis sie plötzlich übers Sterben nachdenkt, was nicht nur sie schockiert, sondern auch alle anderen. In Barbieland wird schließlich nicht gestorben. Als ihre Füße zudem ganz seltsam sind, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zur seltsamen Barbie (Kate McKinnon) zu gehen. Diese hat auch einen Rat für sie: Barbie muss in die reale Welt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei kann sie auf die Unterstützung von Ken (Ryan Gosling) zählen, der sich in ihrem Cabrio versteckt hat und schon seit Langem auf eine Möglichkeit wartet, Barbie seine Liebe und seinen Wert zu beweisen. Doch das mit der realen Welt stellt sich als schwieriger heraus als gedacht, zumal der CEO von MATTEL (Will Ferrell) die Puppe so schnell wie möglich wieder loswerden will …
